glutenfrei sorghum sauerteig kakaoschnecke

Glutenfreie Kakaoschnecken mit Sauerteig (Sorghummehl) – weich & fluffig ohne Hefe

Zsuzsanna Tollner

Rezept: Susanna

Ich habe zum ersten Mal glutenfreie Kakaoschnecken mit Sauerteig aus Sorghummehl gemacht – und ehrlich: Ich hätte nicht gedacht, dass sie so gut werden.

Sie sind unglaublich weich, fluffig und saftig – und das Beste:
👉 sogar am nächsten Tag noch perfekt, ganz ohne Aufwärmen.

Der einzige „Nachteil“:
Die Zubereitung dauert.
Aber nicht wegen der Arbeit – sondern wegen der Ruhezeiten.

Warum Sauerteig bei glutenfreiem Backen so gut funktioniert

Beim glutenfreien Backen fehlt oft die Struktur. Genau hier hilft Sauerteig:

  • bessere Textur
  • mehr Geschmack
  • längere Frische
  • natürliche Lockerung (ohne Hefe)

In Kombination mit Sorghummehl (z. B. Magic Mills UniMix) entstehen richtig gute Ergebnisse.

Zutaten

Vorteig (über Nacht)

  • 90 g Magic Mills UniMix
  • 100 g Wasser
  • 50 g Sauerteig
  • etwas Honig

Alles gut verrühren und über Nacht ruhen lassen.


Hauptteig

  • Vorteig
  • 250 g Magic Mills UniMix
  • 5 g Flohsamenschalen
  • 2 EL Zucker (kann mehr sein)
  • 40 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 230 ml glutenfreie Hafermilch

Füllung

  • 50 g geschmolzene Butter
  • 35 g Kakao
  • 35 g Zucker

Zubereitung

1. Teig herstellen

Am nächsten Morgen alle Zutaten mit dem Vorteig gut verkneten.

👉 Der Teig ist weich, aber formbar.

Dann 3–4 Stunden ruhen lassen.


2. Ausrollen & füllen

Teig auf leicht bemehlter Fläche ausrollen.

Füllung aus Butter, Kakao und Zucker mischen und auf dem Teig verteilen.


3. Formen

Teig aufrollen und in Scheiben schneiden.

Die Schnecken auf ein Backblech legen und abdecken.

Dann nochmals ca. 2 Stunden ruhen lassen.


4. Backen

  • 180 °C Umluft
  • 20–24 Minuten backen

Danach noch:
👉 5 Minuten Ober-/Unterhitze für eine schöne Farbe


Tipps für perfekte glutenfreie Kakaoschnecken

  • Flohsamenschalen sorgen für die richtige Konsistenz
  • Teig nicht zu trocken machen
  • Sauerteig sollte aktiv sein
  • Geduld haben – die Ruhezeiten sind entscheidend
Zurück zum Blog